Húsar, Fischerdorf in Kalsoy, Färöer Inseln.
Húsar liegt an der Ostküste der Insel Kalsoy und bietet Ausblicke über die Nordatlantikgewässer zu anderen färöischen Landmassen. Der Ort besteht aus verstreuten Häusern mit traditioneller Architektur, die sich in die hügelige Landschaft einfügen.
Der Ort war die erste Siedlung auf der Insel Kalsoy und zeugt von der frühen skandinavischen Besiedlung der Färöer. Seine Gründung reicht somit in die Anfangstage der europäischen Kolonisierung der Inselgruppe zurück.
Die steinerne Kirche von 1920 spiegelt die religiösen Werte und architektonischen Gewohnheiten wider, die das Leben in dieser nördlichen Gemeinde prägen. Man kann noch heute sehen, wie die Kirche das soziale Zentrum des Ortes bildet.
Die Anfahrt erfolgt mit der Fähre von Klaksvík, die mehrmals täglich fährt und die Insel mit Busdiensten verbindet. Eine Reise ohne Vorplanung ist schwierig, da die Verbindungen nach Fahrplan laufen.
Der Ort betreibt Fischzuchten, die sich auf die Aufzucht von Lachsbrut spezialisieren, welche anderthalb bis zwei Jahre heranwachsen, bevor sie zu Seeanlagen transportiert werden. Diese Fischzucht ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, der viele Bewohner beschäftigt.
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