Tjørnuvík, Küstendorf in Streymoy, Färöer Inseln.
Tjørnuvík ist ein Dorf an der Küste von Streymoy auf den Färöern, wo etwa 55 Häuser entlang der Küstenlinie verstreut sind. Die Siedlung wird von hohen Bergen umgeben und hat einen schwarzen Sandstrand, der zum Nordatlantik weist.
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung während der Wikingerzeit hin, mit Werkzeugen und Artefakten, die in der Nähe des heutigen Ortes entdeckt wurden. Diese Entdeckungen zeigen, dass die Region schon seit über tausend Jahren von Menschen genutzt wird.
Das Dorf zeigt typische färöische Bauweisen mit seinen strohgedeckten Häusern und der weißen Holzkirche mit rotem Dach in der Dorfmitte. Diese Gebäude prägen das Erscheinungsbild und zeigen, wie die Bewohner sich an die raue Umgebung angepasst haben.
Die Anfahrt erfolgt über eine schmale Straße von Haldórsvík, wobei öffentliche Toiletten und Parkplätze vorhanden sind. Das Dorf hat keine Geschäfte oder Restaurants, daher sollte man Verpflegung mitbringen oder vorher besorgen.
Der Strand zieht das ganze Jahr über Surfer an, die die kalten Wellen des Atlantiks nutzen. Die Wassertemperatur wird durch den Golfstrom moderiert und bleibt selbst im Winter kalt genug für regelmäßige Surfsessions.
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