Mykines, Inselheiligtum in der Gemeinde Sørvágur, Färöer Inseln
Mykines ist eine Insel in der Gemeinde Sørvágs auf den Färöern mit Tälern, Basaltformationen und steilen Klippen. Die Landschaft fällt stellenweise bis 560 Meter steil zum Atlantik ab und schafft eine dramatische Kulisse.
Die Insel wurde vor Jahrhunderten besiedelt, erlebte aber einen starken Bevölkerungsrückgang im 20. Jahrhundert. Von 170 Bewohnern in den 1940er Jahren sank die Zahl bis zum frühen 21. Jahrhundert auf etwa zehn permanente Bewohner.
Das Dorf besteht aus etwa vierzig Häusern mit Grasdächern, von denen nur wenige ganzjährig bewohnt sind. Die traditionelle Bauweise prägt das Bild dieses abgelegenen Ortes und erzählt von der Anpassung an die rauhen Bedingungen des Nordens.
Man erreicht die Insel per Fähre von Søvagúr oder per Hubschrauber, doch beide Verkehrsmittel hängen völlig von den Wetterbedingungen ab. Es ist ratsam, flexibel zu planen und die Witterung vor dem Besuch zu überprüfen.
Ein Fußweg von 1909 verbindet die Hauptinsel mit dem kleineren Eiland Mykineshólmur, wo während der Sommermonate tausende Papageientaucher nisten. Dieses winzige Inselchen ist eines der wenigen Orte, wo man diese Seevögel in dieser Nähe beobachten kann.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.