Mont Agel, Berg in den Alpes-Maritimes, Frankreich
Der Mont Agel ist ein Berg in den Seealpen auf der französischen Seite der Grenze zu Monaco; eine Quelle nennt 1.148 Meter, eine andere 1.151 Meter. Die unteren Hänge tragen dunkelgrüne Vegetation, der obere Teil zeigt hellgraues und beiges Gestein mit spärlichem Gebüsch. Der Grat verläuft von links nach rechts mit mehreren gerundeten Gipfeln, der höchste etwas links der Mitte, und fällt rechts zu einer niedrigeren Schulter ab.
Der Berg spielte während des Zweiten Weltkriegs eine militärische Rolle und wurde als Teil der Alpenlinie befestigt. Die Geschichtsspuren dieser Zeit sind auf dem Berg noch heute erkennbar.
Der Monte Carlo Golf Club an den Hängen feierte 2011 sein 100-jähriges Bestehen und war früher Austragungsort der Monte Carlo Open. Sein Name stammt von Monaco, obwohl der Platz auf der französischen Seite des Mont Agel liegt. An den Hängen steht zudem Roc Agel, eine von Fürst Rainier III. erworbene Sommerresidenz.
Die Bergkuppe ist von einem militärischen Luftwaffenstützpunkt belegt und nicht zu Fuß erreichbar; die Radarstellung arbeitet weiter im Automatikbetrieb. Der höchste Punkt Monacos liegt am Hang am Chemin des Révoires, erreichbar über eine Treppe an der rue Hector Otto und den Aufzug des Gebäudes Patio Palace, auf etwa 161 Metern. 1889–1890 wurde eine strategische Straße von La Turbie zur Kuppe gebaut.
Auf dem Gipfel liegt die Luftwaffenbasis Nizza, errichtet auf dem früheren Ouvrage Mont Agel der Alpenlinie; ihre Radarüberwachung lief nach der Schließung der Basis im Juli 2012 automatisch weiter. An den Hängen kaufte Fürst Rainier III. Roc Agel als Sommerresidenz der Familie.
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