Kunsthalle Wien, Zeitgenössisches Kunstmuseum am Karlsplatz, Wien, Österreich.
Die Kunsthalle Wien Karlsplatz ist ein Museum für zeitgenössische Kunst in einem gläsernen Gebäude auf dem Karlsplatz im Zentrum Wiens. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig und zeigen Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler in experimentellen Formaten und unterschiedlichen Medien.
Die Kunsthalle Wien eröffnete 1992 in einem fensterlosen, zunächst blau-gelben Containerbau von Adolf Krischanitz am Karlsplatz, der schon vor der Eröffnung heftig diskutiert wurde. Im Mai 2001 übersiedelte sie ins MuseumsQuartier in einen Ziegelanbau von Ortner & Ortner, der die ehemalige Winterreithalle der Hofstallungen zwischen Leopold Museum und mumok ergänzt. Der Container wurde demontiert und durch einen verglasten Ausstellungsraum ersetzt, bis 2012 project space, seit 2013 gleichwertiger Ausstellungs- und Veranstaltungsraum.
Die Kunsthalle Wien am Karlsplatz liegt mitten auf einem der belebtesten Plätze der Stadt, was ihr eine besondere Sichtbarkeit verleiht. Die Glasfassade macht die Ausstellungen von außen sichtbar und verschwimmt die Grenze zwischen dem Inneren des Gebäudes und dem Stadtleben darum herum.
Das Museum liegt direkt am Karlsplatz und ist gut zu Fuß von der U-Bahn-Station Karlsplatz erreichbar. Der Eingang ist ebenerdig zugänglich, und das Gebäude hat Aufzüge für alle Ebenen.
Der Glasbau, der 2001 den gelben Container am Karlsplatz ersetzte, diente der Kunsthalle bis 2012 als project space und ist seit 2013 gleichwertiger Ausstellungs- und Veranstaltungsraum. Die Tageszeitung Der Standard nannte den Kubus eine preiswerte Architektur als Medium und ein Reagenzglas für künstlerische Interventionen.
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