Wien, Bundeshauptstadt im östlichen Österreich
Wien ist eine Hauptstadt im Osten Österreichs, wo die Donau die Stadtlandschaft in zwei Teile teilt. Enge Gassen mit barocken Häusern im Süden stehen breiten Alleen mit Wohnblocks im Norden gegenüber, während Grünflächen und sanfte Hügel mit Weingärten die bebauten Viertel im Westen umrahmen.
Die Römer gründeten im 1. Jahrhundert ein Militärlager, das sich später zu einem Handelsposten entwickelte. Ab dem Mittelalter wuchs die Siedlung unter den Habsburgern, die sie über Jahrhunderte als Dynastiesitz nutzten.
Kaffeehauskultur prägt das Stadtleben, und Einheimische verbringen Stunden in alteingesessenen Cafés, lesen Zeitungen und genießen Gebäck. Die Heurigen, schlichte Weinstuben am Stadtrand, ziehen Familien an, die jungen Wein und regionale Gerichte in entspannter Atmosphäre probieren.
Das öffentliche Verkehrsnetz aus U-Bahn, Straßenbahnen und Bussen deckt das gesamte Stadtgebiet ab und verkehrt tagsüber häufig. Viele Sehenswürdigkeiten im Zentrum liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß erkunden.
Unter dem Zentrum verlaufen unterirdische Kanäle und gewölbte Keller aus verschiedenen Jahrhunderten, die heute noch besichtigt werden können. Teile dieser Tunnel dienten während des Zweiten Weltkriegs als Schutzräume und später als Lagerräume.
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