Schottenkloster Wien, Österreich, Benediktinerabtei in Innere Stadt, Österreich
Das Schottenstift ist ein Benediktinerkloster im Herzen Wiens, das ein Ensemble aus Klostergebäuden, einer Kirche, einem Kunstmuseum und kulturellen Räumen umfasst. Die gesamte Anlage zeigt barocke Architekturmerkmale, die das Gebäude über die Jahrhunderte geprägt haben.
Mönche irischer Herkunft aus Regensburg gründeten dieses Kloster 1155, nachdem sie eine Einladung von Heinrich II. erhalten hatten, sich in Wien niederzulassen. Die Gemeinschaft entwickelte sich über die folgenden Jahrhunderte zu einem wichtigen religiösen und kulturellen Zentrum.
Das Stift bewahrt eine Sammlung mittelalterlicher religiöser Kunstwerke auf, darunter den bekannten Schottenmeisteraltar aus der Spätgotik. Diese Werke zeigen die künstlerische Auseinandersetzung der Mönche mit geistlichen Themen über Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster ist an bestimmten Tagen der Woche für Besucher zugänglich, normalerweise durch Führungen, die professionelle Einblicke in die Räume und Sammlungen bieten. Es ist hilfreich, im Voraus zu prüfen, ob Besichtigungen stattfinden, da die Zeiten je nach Jahreszeit variieren können.
Der Name 'Schottenstift' entstand aus einer mittelalterlichen Sprachkonvention, bei der irische Mönche auf dem Kontinent häufig als 'Schotten' bezeichnet wurden. Diese Bezeichnung wurde zur bleibenden Identität des Ortes, obwohl die Gründer tatsächlich aus Irland stammten und nicht aus Schottland.
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