Akademietheater, Historisches Theater in Landstraße, Wien, Österreich.
Das Akademietheater ist die kleine Spielstätte des Burgtheaters, erbaut 1911 bis 1913 von Fellner & Helmer mit Ludwig Baumann an der Lisztstraße im dritten Wiener Bezirk. Das Gebäude ist an den Konzerthaus angebaut und hat 500 Sitzplätze, 32 Stehplätze und 4 Rollstuhlplätze.
Das Gebäude wurde 1911 bis 1913 von den Architekten Fellner, Helmer und Ludwig Baumann entworfen und errichtet. 1922 übernahm das Burgtheater das Haus und nutzt es seither als zweite Spielstätte.
Das Akademietheater ist die Kammerspielbühne des Burgtheaters und wird seit 1922 vor allem für zeitgenössische Stücke genutzt, was jüngeres Publikum als das Haupthaus anzieht. Hier wurden Thomas Vinterbergs "Die Kommune" am 10. September 2011 und Ewald Palmetshofers "<räuber. schuldengenital>" 2012 uraufgeführt. Seit 2000 zählen seine Produktionen zu den erfolgreichsten beim Nestroy-Theaterpreis.
Die Kasse öffnet etwa eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, sodass Sie rechtzeitig eintreffen können. Die U4-Bahn hält bei Stadtpark und die Straßenbahn D bei Schwarzenbergplatz in unmittelbarer Nähe.
Das Akademietheater wurde am 4. Februar 1914 mit Verdis Ein Maskenball eröffnet, als es noch Übungsbühne der Akademie für Musik und darstellende Kunst war. Seit 1922 nutzt es das Burgtheater als Kammerspielbühne. Der Zuschauerraum wurde 1939 und 1975 verändert und fasst heute 500 Sitzplätze, 32 Stehplätze und 4 Rollstuhlplätze.
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