Volksoper Wien, Opernhaus in Wien, Österreich
Die Volksoper Wien ist das zweitgrößte Opernhaus der Stadt, an der Währingerstraße im 9. Bezirk, dem Alsergrund. Auf drei Ebenen gibt es 1261 Sitzplätze, 72 Stehplätze und zwei Rollstuhlplätze. Die Bühne ist 17,2 Meter breit und 19 Meter tief und trägt eine Drehscheibe mit umlaufendem Ring von 15 Metern Außendurchmesser; der Orchestergraben lässt sich bis 2,65 Meter unter Bühneniveau absenken.
Das Kaiserjubiläum-Stadttheater eröffnete am 14. Dezember 1898, in zehn Monaten von Alexander Graf und Franz von Krauss für einen bürgerlichen Theaterverein erbaut; Kaiser Franz Joseph blieb der Eröffnung fern. Direktor Adam Müller-Guttenbrunn startete mit 160.000 Gulden Schulden, 1903 folgte der Konkurs. Rainer Simons übernahm am 1. September 1903, engagierte Alexander Zemlinsky und führte Oper und Operette ein; 1907 folgte die erste Wiener Tosca.
Das Haus spielt in deutscher Sprache und zeigt pro Saison von September bis Juni rund 300 Vorstellungen aus 25 Produktionen. Der Name „Volksoper“ geht auf die Übernahme durch Rainer Simons 1903 zurück, als das Sprechtheater Oper und Operette aufnahm. Operette steht neben Oper, Musical und Ballett weiterhin im Mittelpunkt des Repertoires.
Das Haus liegt an der Währinger Straße im 9. Bezirk, nahe der U6-Station Währinger Straße-Volksoper. Der Zuschauerraum bietet auf drei Ebenen 1.261 Sitzplätze, 72 Stehplätze und zwei Rollstuhlplätze. Der Orchestergraben lässt sich bis 2,65 Meter unter Bühneniveau absenken, die Bühne ist 17,2 Meter breit und 19 Meter tief.
Das Gebäude war Drehort für den James-Bond-Film von 1987 und spielte dabei ein Musikkonservatorium in einer anderen Stadt. Diese Episode bleibt vielen Besuchern unbekannt, obwohl sie den Ort in der Filmgeschichte verankert.
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