Bad Vöslau, Thermalstadt in Niederösterreich, Österreich.
Bad Vöslau ist eine Thermalbadstadt in Niederösterreich, die an den Hängen des Wienerwalds liegt und auf natürliche Thermalquellen mit hohem Mineralgehalt zurückgreifen kann. Die Stadt nutzt diese Quellen, die entlang einer geologischen Bruchlinie entstehen, für Bäder und Wellness-Angebote.
Die Stadt wurde 1136 erstmals urkundlich erwähnt und war zunächst eine Burg mit Befestigung. Nach ihrer Zerstörung durch König Matthias Corvinus im 15. Jahrhundert erlebte sie später einen Wiederaufbau und Aufschwung durch den Thermalbetrieb.
Bad Vöslau gilt als Wiege des österreichischen Rotweins, eine Tradition die das Gesicht der Region bis heute prägt. Die Weinberge rund um die Stadt erinnern an diese wichtige Rolle in der lokalen Identität.
Die Thermalbäder liegen in einem Pinienwald und bieten mehrere Schwimmbecken sowie Sporteinrichtungen zum Erkunden. Besucher sollten wissen, dass der Ort etwa 35 Kilometer südlich von Wien erreichbar ist und gut als Tagesausflug funktioniert.
Ein Friedensvertrag zwischen Griechenland und Serbien wurde hier 1867 unterzeichnet, Jahre bevor die Stadt offiziell als Kurort anerkannt wurde. Diese diplomatische Episode ist weniger bekannt als die Thermalbäder, prägte aber die Geschichte des Ortes.
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