Biberacher Hütte, Berghütte am Schadonapass in Vorarlberg, Österreich.
Die Biberacher Hütte ist eine Berghütte auf 1.846 m Höhe am Freschenpass im österreichischen Vorarlberg, nahe der Grenze zu Bayern. Sie bietet rund 74 Schlafplätze in Zimmern und Lagern und dient als Stützpunkt für Wanderungen in den Lechquellen.
Die Hütte wurde 1911 von der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereins erbaut, um Wanderern in den Lechquellen einen festen Stützpunkt zu bieten. Seitdem wurde sie mehrfach erweitert und modernisiert, trägt aber bis heute den Namen der Stadt Biberach an der Riß.
Die Biberacher Hütte ist ein Treffpunkt für Bergwanderer aus Vorarlberg und dem benachbarten Bayern, wo beide Seiten der Grenze aufeinandertreffen. Auf der Speisekarte stehen regionale Gerichte aus der Vorarlberger Küche, die man so in keinem Tal-Restaurant ganz gleich findet.
Die Hütte ist von mehreren Tälern aus erreichbar, etwa von Lech, Dalaas oder dem Großen Walsertal, wobei die Gehzeiten je nach Route zwischen zwei und vier Stunden liegen. Da die Wege im Hochgebirge verlaufen, sind feste Bergschuhe und wettergerechte Kleidung unbedingt notwendig.
Obwohl die Hütte in Österreich liegt, gehört sie bis heute der deutschen Sektion Biberach des DAV und nicht einem österreichischen Alpenverein. Das macht sie zu einem seltenen Beispiel einer deutschen Alpenvereins-Hütte auf österreichischem Boden in dieser Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.