Dreifaltigkeitskirche, Barockkirche im Bezirk Innere Stadt, Graz, Österreich
Die Dreifaltigkeitskirche ist eine barocke Kirche in der Altstadt von Graz und befindet sich zwischen dem Schlossbergplatz und der Murkai an der Sackstrasse. Das Gebaude zeigt eine weisse Fassade mit massiven Säulen und einem halbkreisförmigen Giebel, wahrend das Innere mit einheitlichen Barockausstattungen und einem Hochaltar mit Trinitats-Motiven ausgestattet ist.
Der Bau dieses Gebaudes begann 1694 und endete 1704 unter der Leitung von Bartholomäus Ebner für den Ursulinerinnen-Orden, ursprünglich unter dem Namen Ursulinenkirche bekannt. Spater wurde die Kirche von dem Franziskaner-Orden übernommen und erhielt ihren heutigen Namen als Symbol für das Dreifaltigkeitskonzept.
Der Name verweist auf die Dreifaltigkeit, ein zentrales Thema in der Innenausstattung. Die Betrachter sehen überall religiöse Kunstwerke, die diese Botschaft verstärken und den Raum durchdrungen mit spiritueller Bedeutung prägen.
Das Gebaude ist leicht zu erreichen, da es an der Sackstrasse in der Altstadt liegt und von mehreren Seiten zuganglich ist. Besucher sollten sich daruber bewusst sein, dass das Gebaude noch aktiv als Pfarrkirche genutzt wird und sich an Gottesdiensten und Gebetszeiten orientieren.
Das markanteste Merkmal ist das ungewöhnliche kantige Lesepult, das typischerweise nicht in der Barockarchitektur zu finden ist. Die Prinzessin von Eggenberg spendete dieses Kunstwerk, das die Gestalt Gottes des Vaters an seiner Spitze zeigt und somit ein seltenes Beispiel personalisierter barocker Kirchenausstattung darstellt.
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