Gepatschhaus und Kapelle Maria Schnee mit angebautem Schlafhaus, Architektonisches Ensemble in Kaunertal, Österreich
Das Gepatschhaus ist eine Schutzhütte der Kategorie II der Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins im hinteren Kaunertal in den Ötztaler Alpen. Die Hütte und die benachbarte, 1895 eingeweihte Kapelle Maria Schnee stehen seit 2013 unter Denkmalschutz. Wenige Meter am Gebäude vorbei führt die mautpflichtige Kaunertaler Gletscherstraße.
Das Gepatschhaus wurde 1873 als erste Hütte des Deutschen Alpenvereins in Österreich erbaut. Erweitert wurde es 1892, 1911 und 1958, 2005 folgte eine Teilrenovierung. Die benachbarte Kapelle Maria Schnee wurde 1895 eingeweiht. Haus und Kapelle stehen seit 2013 unter Denkmalschutz.
Die Kapelle neben der Hütte ist Maria Schnee geweiht und wurde 1895 eingeweiht, im Jahr nach dem ersten Umbau des Gepatschhauses. Seit 2013 stehen Hütte und Kapelle gemeinsam unter Denkmalschutz, die kleine weiße Kapelle teilt also den Schutzstatus mit dem Schutzhaus.
Das Haus liegt wenige Meter neben der mautpflichtigen Kaunertaler Gletscherstraße und ist mit dem Kfz erreichbar; die Bushaltestelle „Gepatschhaus“ ist zwei Minuten entfernt. Der Ochsenkopf (2944 m) erfordert 3 Stunden Gehzeit, die Weißseespitze (3526 m) 6 Stunden; mit dem Bus ins Skigebiet am Weißseeferner verkürzt sich Letztere auf 2½ Stunden. Bei allen Übergängen außer dem Aachener Höhenweg ist eine Gletscherbegehung nötig.
Das Gebäude steht nah an der gebührenpflichtigen Kaunertaler Gletscher-Straße, die 1980 eröffnet wurde. Diese Straße ermöglicht einem großen Publikum den Zugang zu hochalpinen Gebieten, die sonst nur Bergsteigern offenstehen.
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