Gepatschhaus und Kapelle Maria Schnee mit angebautem Schlafhaus, Architektonisches Ensemble in Kaunertal, Österreich
Das Gepatschhaus und die Kapelle Maria Schnee bilden einen Gebäudekomplex auf 1928 Metern Höhe im Ötztal-Gebirge. Die Anlage besteht aus einer Berghütte mit Schlafräumen und einer angebauten Kapelle für die dort tätigen Menschen.
Das Gepatschhaus wurde 1873 als erste Alpenvereinshütte in Österreich gegründet und erfuhr mehrere Umbauten. Die Kapelle Maria Schnee entstand später zwischen 1894 und 1895 als religiöse Ergänzung des Berggasthofs.
Die Kapelle Maria Schnee prägt das religiöse Leben in der Bergregion seit ihrer Erbauung durch Alpenvereinsmitglieder. Besucher können hier die Verbindung zwischen Glaube und Bergsteigerleben in diesem Hochtal unmittelbar erleben.
Die Hütte bietet Schlafplätze und funktioniert saisonal, was von Jahreszeit und Wetterbedingungen abhängt. Besucher sollten beachten, dass die Höhenlage und der Bergweg eine angemessene Vorbereitung erfordern.
Das Gebäude steht nah an der gebührenpflichtigen Kaunertaler Gletscher-Straße, die 1980 eröffnet wurde. Diese Straße ermöglicht einem großen Publikum den Zugang zu hochalpinen Gebieten, die sonst nur Bergsteigern offenstehen.
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