Kreuzbergl, Berggipfel in Klagenfurt, Österreich
Der Kreuzbergl ist ein Berg in Klagenfurt mit einer Höhe von 517 Metern, dessen Hänge von Wäldern und Wiesen bedeckt sind. Die Umgebung im nordwestlichen Teil der Stadt bietet verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Im Jahr 1692 ließ Christian Anton von Leyersperg an dieser Stelle ein großes Kreuz errichten. Die Kirche mit der Kalvarienberganlage wurde ab 1737 erbaut und 1778 eingeweiht. Nach dem Krieg wurde die Anlage zur Landesgedächtnisstätte für die Gefallenen umgestaltet und 1959 eingeweiht; die Mosaike der Kreuzwegstationen schuf Karl Bauer.
Bis 1742 hieß der Berg Wölfnitzberg oder Steinbruchberg; der heutige Name geht auf ein großes Kreuz zurück, das Christian Anton von Leyersperg hier 1692 errichten ließ. Der Kalvarienweg mit seinen Stationen führt zur Kirche hinauf, die Mosaike in den einzelnen Stationen schuf Karl Bauer. Vom Portal der Kirche blickt man die Radetzkystraße entlang direkt zur Stadtpfarrkirche.
Das Gelände ist auf mehreren Wegen erreichbar, die vom Fuß bis zum Gipfel führen und sich für unterschiedliche Fähigkeiten eignen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und die Wege beachten, um sicher durch die bewaldeten Bereiche zu gehen.
Der Steinblock für den Lindwurm in Klagenfurt stammt aus den Steinbrüchen des Kreuzbergls, in denen seit dem 16. Jahrhundert der harte Kreuzberglschiefer abgebaut wurde. An den alten Namen Steinbruchberg erinnert das, und am Ostfuß sind Spuren des Bergbaus auf silberhaltigen Bleiglanz und Eisen zu finden.
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