Oberwalderhütte, Berghütte in Heiligenblut, Österreich.
Die Oberwalderhütte ist eine Berghütte in Heiligenblut in Österreich, auf einer Höhe von etwa 2973 Metern im Hochgebirge gelegen. Sie bietet Schlafräume, einige Mehrbettzimmer und eine Küche, in der alpine Mahlzeiten für Bergsteiger und Wanderer zubereitet werden.
Die Hütte wurde 1910 vom Österreichischen Alpenverein errichtet, um Bergsteigern in der Großglocknergegend einen festen Stützpunkt zu bieten. Seitdem wurde sie mehrfach erweitert und modernisiert, ohne ihren Charakter als alpine Schutzhütte zu verlieren.
Die Hütte liegt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren auf den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs. Wer hier übernachtet, erlebt den Morgen in einer Stille, die im Tal kaum zu finden ist.
Die Hütte ist in der Regel von Anfang Juni bis Anfang Oktober geöffnet, wenn die Schnee- und Wetterbedingungen eine sichere Anreise ermöglichen. Eine Voranmeldung wird dringend empfohlen, da die Plätze begrenzt sind und die Nachfrage in der Hochsaison hoch ist.
Die Hütte liegt so hoch, dass kein fließendes Wasser aus der Umgebung genutzt werden kann, weshalb Trinkwasser regelmäßig per Hubschrauber geliefert wird. Das macht die tägliche Versorgung auf 2973 Metern zu einer logistischen Aufgabe, die Besucher oft überrascht.
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