Palais Hardegg, Palais in der Inneren Stadt, Wien, Österreich
Das Palais Hardegg ist ein großes Stadtpalais in Wiens Innere Stadt, das sich von der Freyung bis zum Palais Ferstel erstreckt und eine hellgrüne Fassade mit gewölbten Fensterbögen und Steinfiguren zeigt. Das Gebäude füllt einen ganzen Häuserblock aus und wird heute von Ministeriumsbüros genutzt.
Der Grafschaft Hardegg beauftragte 1847 Architekten damit, das Anwesen in ein Mietpalais umzuwandeln und ältere Strukturen zu ersetzen. Das Projekt markierte den Übergang vom traditionellen Adelssitz zum modernen Geschäftsgebäude im Wien des 19. Jahrhunderts.
Das Palais wird heute von Institutionen genutzt und zeigt, wie Wiener Adelsfamilien ihre Häuser im 19. Jahrhundert für kommerzielle Zwecke umwandelten. Die Architektur spiegelt diese Transformation von reinem Wohnraum zu gemischter Nutzung wider.
Das Gelände ist von außen gut sichtbar und befindet sich zentral in der Inneren Stadt an der Freyung. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude heute von der Regierung genutzt wird und der Innenraum möglicherweise nicht frei zugänglich ist.
Das Gebäude versteckt sich hinter einer relativ schmalen Straßenfassade, doch im Innern liegen zwei Innenhöfe, die zeigen, wie tiefgreifend sich die Struktur ins Blockinnere erstreckt. Diese verborgene Raumtiefe ist von der Straße aus völlig unsichtbar.
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