Schwedenbrücke, Stahlbrücke über den Donaukanal in Wien, Österreich
Die Schwedenbrücke ist eine Stahlbrücke über den Donaukanal mit sechs Fahrspuren, zwei Fußwegen und separaten Radwegen für den städtischen Verkehr. Die Konstruktion erstreckt sich über mehr als 100 Meter und verbindet die Bezirke Innere Stadt und Leopoldstadt.
Der heutige Brückenbau entstanden 1909 und ersetzte die ältere Ferdinandbrücke an diesem Ort. Seit dem Mittelalter existierte an dieser Stelle eine Überquerung, die ursprünglich aus Holz gebaut war.
Die Brücke trägt seit 1919 den Namen Schwedenbrücke als Dank für die humanitäre Hilfe Schwedens nach dem Ersten Weltkrieg, besonders für die Unterstützung Wiener Kinder. Dieser Name erinnert täglich an die Solidarität zwischen den Völkern in schwierigen Zeiten.
Der Übergang liegt zentral zwischen Schwedenplatz und Leopoldstadt und ist für Fußgänger, Radfahrer und motorisierten Verkehr leicht zugänglich. Die Brücke wird täglich von zehntausenden Fahrzeugen, Straßenbahnen und Radfahrern genutzt, daher sollte man dort zu Stoßzeiten mit Menschenmassen rechnen.
Unter der Fahrbahn verborgen liegen Servicetunnel, die Wasser, Gas, Elektrizität und Telekommunikationsleitungen zu beiden Seiten des Kanals transportieren. Diese verborgene Infrastruktur zeigt, wie moderne Brücken als Verkehrsader auch für essentielle Versorgungssysteme dienen.
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