Schloss Krastowitz, Bildungsschloss in Klagenfurt, Österreich.
Schloss Krastowitz ist ein dreigeschoßiger Bau über rechteckigem Grundriss im Nordosten von Klagenfurt. An der westseitigen Eingangsfront ist ein Torturm mit Pyramidenhelm vorgebaut, der das Wappen des Freiherrn von Sterneck trägt; über dem Portal befindet sich eine Inschriftentafel aus dem Jahr 1714. Die hohen Fenster des Hauptgeschoßes sind von Pilastern und Dreiecksgiebeln umrahmt, die Fenster des Obergeschoßes haben einen Rundbogenabschluss mit horizontaler Giebelplatte, und unter der Dachzone verläuft ein Konsolenfries. An der Ostseite tragen dreiteilige Pfeilerarkaden im Erdgeschoß eine offene Säulenloggia mit sieben Säulen.
Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert erbaut und gehörte zunächst dem Geschlecht der Mannsdorf-Barone. Es wechselte später zu Johann von Schoberg und kam 1792 in den Besitz der Familie Kaiserstein.
Das Schloss dient seit 1957 als Bildungszentrum und wird von der Landwirtschaftskammer Kärnten betrieben. Hier finden regelmäßig Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen statt, die es zu einem wichtigen Ort für berufliche Weiterbildung machen.
Das Gelände verfügt über kostenlose Parkplätze für Besucher, die an Bildungsprogrammen teilnehmen. Die räumliche Anordnung im Schloss mit mehreren Seminar- und Werkstattbereichen ermöglicht verschiedene Arten von Veranstaltungen und Aktivitäten.
Vor dem Schloss steht eine Statue des Bauernbefreiers Hans Kudlich, die 2001 errichtet wurde. Die Statue befindet sich in der Nähe eines erhaltenen Moorgebiets und erinnert an die lokale Geschichte der Bauernbefreiung.
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