Gədəbəy, Verwaltungsbezirk im westlichen Aserbaidschan.
Gadabay ist ein Verwaltungsbezirk im Westen Aserbaidschans, der sich über die Ausläufer des Kaukasus erstreckt und Bergregionen mit Erhebungen bis etwa 1850 Meter umfasst. Das Gelände wird von mehreren Flüssen durchzogen, darunter die Akhinja, Zayam und Shamkir, die Wasser für die landwirtschaftliche Nutzung bereitstellen.
Die Region war bereits in antiker Zeit besiedelt, wie archäologische Funde der Khojaly-Gadabay-Kultur aus dem 14. bis 8. Jahrhundert v. Chr. zeigen. Im 19. Jahrhundert begann die industrielle Entwicklung mit Kupferabbau und Verhüttung, die das Gesicht der Region veränderte.
Die Bewohner praktizieren seit Generationen Berglandwirtschaft und nutzen die Böden für Getreide- und Viehzucht. Diese Lebensweise prägt das Gesicht der Region und die Art, wie Menschen täglich mit dem Land umgehen.
Die Gegend ist nur auf Straßen zu erreichen und erfordert ein Auto für die Navigation durch das bergige Gelände. Besucher sollten sich auf kaltes Wetter und wechselhafte Bedingungen in höheren Lagen einstellen und entsprechend ausgerüstete Kleidung mitbringen.
Das Gebiet verfügt über bedeutende Mineralvorkommen, darunter Gold, Uran und Kupfer, die der Region seit dem 19. Jahrhundert wirtschaftliche Bedeutung verliehen. Diese natürlichen Ressourcen waren Grund für die Ansiedlung von Industriebetrieben und prägen bis heute die Entwicklung der Region.
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