Miapor, Berggipfel in der Provinz Tavush, Armenien
Der Berg Miapor erhebt sich in der Provinz Tavush zu einer Höhe von etwa 3000 Metern und prägt die Landschaft der Kleinen Kaukasus mit seinen schroffen Gipfeln und steilen Abhängen. Die Hänge sind mit alpiner Vegetation bedeckt, die sich den Höhenbedingungen und den schnellen Wetterwechseln angepasst hat.
Der Name Miapor stammt aus der armenischen Antike und bezieht sich auf Abzugskanäle oder Wasserleitungen, die mit der geologischen Formation der Region verbunden sind. Diese Namengebung zeigt die lange menschliche Beobachtung der Gewässer und Schluchten in diesem Berggebiet.
Der Berg Miapor bildet eine natürliche Grenze zwischen den Provinzen Gegharkunik und Tavush, wo lokale Gemeinschaften traditionelle Landwirtschaft betreiben.
Die beste Zeit zum Wandern reicht vom späten Frühling bis zum frühen Herbst, wenn die Bedingungen günstiger sind. Besucher sollten ausreichend Wasser und wärmere Kleidung mitbringen, da sich das Wetter oben schnell ändern kann.
Aus drei verschiedenen Hangseiten entspringen bedeutende Flüsse, die das Wassersystem der gesamten Region prägen. Diese Flüsse spielen eine wichtige Rolle für die Ökologie und die Wasserversorgung der angrenzenden Täler.
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