Gulustan Mausoleum, Mittelalterliches Mausoleum im Bezirk Julfa, Aserbaidschan.
Das Gulustan-Mausoleum ist ein zwölfseitiges Grabgebäude aus roten Sandsteinen mit dreieckigen Verzierungen, das auf einem Podest errichtet wurde. Der Bau zeigt aufwändige Steinmetzarbeiten und führt über eine Öffnung an der Nordseite zu einer unterirdischen Kammer mit kleinen Fensteröffnungen.
Das Mausoleum wurde um 1300 erbaut und stellt einen Wendepunkt in der Architektur des mittelalterlichen Aserbaidschan dar. Es war ursprünglich unter dem Namen Kesik Gunbez bekannt und dokumentiert die fortgeschrittenen Bautechniken jener Zeit.
Die geometrischen Muster und Steinmetzarbeiten zeigen die Verschmelzung von Seljuk- und Azerbaijani-Baustilen, wie man sie an den roten Sandsteinflächen sehen kann. Die zwölf Seiten des Gebäudes erzählen von künstlerischen Techniken, die in dieser Region des Südkaukasus gepflegt wurden.
Der Zugang zum Mauzoleum ist relativ unkompliziert, wobei die unterirdische Kammer von der Nordseite erreichbar ist. Das Licht im Inneren ist gedimmt, weshalb eine Besichtigung am helllichten Tag empfohlen wird.
Das Gebäude liegt in einer grünen Senke nahe des Flusses Aras, an einem Ort, der früher als Rosengarten bekannt war. Der Name des Mausoleums selbst bedeutet himmlischer Garten, was auf die langjährige Verbindung zwischen diesem Ort und der Natur hindeutet.
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