Aras-Stausee, Stausee im Iran
Das Aras-Stauwerk ist ein großes Wasserreservoir an der Grenze zwischen Aserbaidschan und dem Iran, das durch einen Damm an der Aras entstanden ist. Das Gewässer erstreckt sich über etwa 52 Kilometer und versorgt beide Länder mit Wasser für Bewässerung und Stromerzeugung.
Der Bau des Dammes begann in den frühen 1960er Jahren und wurde um 1970 fertiggestellt, als gemeinsames Projekt zwischen der Sowjetunion und dem Iran zur Nutzung der Wasserressourcen des Aras. Die offizielle Eröffnung fand 1971 mit Beamten aus beiden Ländern statt.
Das Aras-Staudammgebiet ist für die umliegenden Gemeinden ein wichtiger Ort der Zusammenkunft und des täglichen Lebens. Fischerei und Landwirtschaft prägen die Beziehung der Menschen zu diesem Gewässer, das ihre Lebensweise und wirtschaftliche Tätigkeiten unmittelbar beeinflusst.
Der Damm ist etwa 40 Meter hoch und über einen Kilometer lang, wobei die Wanderung entlang seiner Kanten einige der besten Ausblicke auf das Wasser bietet. Das Gelände ist flach und offen, weshalb es am besten ist, morgens oder am späten Nachmittag zu besuchen, wenn die Temperatur angenehmer und die Tierwelt aktiver ist.
Das Stauwerk verfügt über vier Turbinen zur Stromerzeugung mit einer Gesamtkapazität von 44 Megawatt, was für die Stromversorgung lokaler Gemeinden entlang der Grenze entscheidend ist. Dieses hydroelektrische System zeigt, wie beide Länder Wasserressourcen trotz geopolitischer Spannungen gemeinsam verwalten.
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