West-Aserbaidschan, Provinz mit unterschiedlichen Landschaften im Nordwesten des Iran.
West-Aserbaidschan ist eine Provinz in der nordwestlichen Region des Irans, die sich über bergiges Gelände mit schneebedeckten Gipfeln, fruchtbaren Tälern und dem Urmia-See erstreckt. Die Landschaft prägt das Leben der Menschen und verbindet natürliche Ressourcen mit menschlichen Siedlungen.
Die Region war einst unter dem Namen Matiene bekannt und diente als strategisches Territorium zwischen den Imperien der Urartäer und Assyrer, mit menschlichen Siedlungen bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. Diese frühe Besiedlung legte den Grundstein für die Kulturvielfalt, die die Gegend heute prägt.
Die Provinz ist Heimat von Aserbaidschanern, Kurden, Armeniern und Assyrern, die jeweils ihre eigenen Sprachen, Bräuche und Religionen in ihren Gemeinden bewahren. Wenn Sie durch die Region wandern, werden Sie die verschiedenen Architekturstile, Speisen und festlichen Traditionen bemerken, die das alltägliche Leben prägen.
Die Stadt Urmia dient als Hauptverkehrsknotenpunkt und verbindet die Gegend mit Grenzübergängen zur Türkei und zum Irak sowie mit regionalen Flughäfen. Die beste Zeit zum Erkunden ist der Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen milder sind und die Bergpässe leichter zu durchqueren sind.
An einem Ort namens Teppe Hasanlu wurden bei archäologischen Ausgrabungen antike Gegenstände aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. gefunden, darunter ein goldenes Gefäß mit mythologischen Szenen. Diese Funde zeigen, dass die Region bereits in der Antike ein bedeutendes Zentrum war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.