Kloster Sankt Stephanos, Armenisches Kloster in Jolfa, Iran
Das Kloster St. Stepanos ist ein armenisches Gebetshaus aus Stein in der Region Jolfa, das durch sieben Wachtürme und eine kegelförmige Kuppel gekennzeichnet ist. Die Struktur erhebt sich inmitten natürlicher Felsen in rosa-, rot- und weißtönen in der Nähe des Flusses Aras.
Das Kloster wurde 649 n.Chr. gegründet und durchlief mehrere Phasen der Erneuerung, darunter bedeutende Arbeiten während der Safawiden-Zeit. Die letzten größeren Restaurierungen fanden Anfang des 19. Jahrhunderts statt.
Das Kloster ist ein Wallfahrtsort für armenische Gläubige, die jährlich zwischen Juli und August kommen, um ihrer religiösen Traditionen zu begegnen und gemeinschaft zu erleben.
Der Zugang erfolgt normalerweise während der Tagesstunden, wobei es saisonale Unterschiede bei den Öffnungszeiten gibt. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und genügend Zeit zum Erkunden der verschiedenen Bereiche einzuplanen.
Die südliche Mauer trägt aufwendig gemeißelte Reliefs, die das Leiden eines frühen christlichen Märtyrers darstellen und zeitgenössische Schnitzwerkstätten widerspiegeln. Diese Kunstwerke gehören zu den besten erhaltenen Beispielen armenischer Bildhauerkunst an diesem Ort.
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