St. Astvatsatsin Monastery, Armenisches Kloster aus dem 12. Jahrhundert in Nachitschewan, Aserbaidschan
Das Kloster St. Astvatsatsin war ein armenischer Sakralbau mit einer Kuppelbasilika, die von vier Kreuzpfeilern getragen wurde und acht Fenster in der Kuppel aufwies. Der Komplex umfasste auch einen Glockenturm und lag auf erhöhtem Gelände südlich des Dorfes Channab.
Der Bau wurde im 12. Jahrhundert errichtet und erlebte Renovierungen im 16. und 17. Jahrhundert, bevor er 2000 vollstandig zerstort wurde. Satellitendaten dokumentierten die Vernichtung des Komplexes und der angrenzenden armenischen Grabstatten in diesem Jahr.
Die Klostermauern enthielten zahlreiche Chatschkare aus dem 9. bis 17. Jahrhundert und zeigten armenische Inschriften an ihren Fassaden.
Das Gelande lag etwa drei Kilometer sudlich des Dorfes Channab im Bezirk Ordubad auf erhobtem Boden. Der hochgelegene Standort bot einen guten Uberblick uber die Umgebung und ermoglichte den Zugang vom Dorf aus.
Auf dem Grund befand sich ein armenischer Friedhof mit etwa zweihundert Grabsteinen, die verschiedene Zeitraume und Grabtraditionen widerspiegelt. Diese Grabstatten waren genauso alt wie der Tempel selbst oder noch alter.
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