Baghaberd, Mittelalterliche Burg in der Provinz Syunik, Armenien.
Baghaberd ist eine mittelalterliche Festung auf einem Bergkamm in der Provinz Syunik, die in 1438 Metern Höhe auf natürlichen Felsklippen errichtet wurde. Die Struktur nutzt die steilen Hänge an drei Seiten als natürliche Verteidigungsanlagen.
Die Festung wurde im 4. Jahrhundert von Baghak von Sisak Nahapet gegründet und war ursprünglich ein wichtiger Stützpunkt der Region. Nach der Zerstörung von Kapan im Jahr 1103 wurde sie zur letzten Hauptstadt des Königreichs Syunik.
Die Festung war ein Zufluchtsort für religiöse Schätze und alte Handschriften aus armenischen Klöstern, besonders während kriegerischer Zeiten. Menschen aus der Region brachten ihre wertvollsten Kulturgüter hierher zur Sicherheit.
Der Ort ist nur mit einem geländetauglichen Fahrzeug erreichbar, da sich die Festung in einer abgelegenen Bergregion befindet und die Wege holprig und steil sind. Die lange Anreise von etwa 376 Kilometern von Yerevan sollte bei der Planung eines Besuchs berücksichtigt werden.
Der Prinz Andovk von Syunik nutzte die Festung, um gegen die Armeen des persischen Königs Shapur II zu kämpfen und verfügte über eine ungewöhnliche Verteidigungstaktik. Seine Krieger rollten große Steine den Berg hinunter, um die Angreifer abzuwehren.
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