Halidzor, Festung aus dem 17. Jahrhundert in Kapan, Armenien.
Die Halidzor-Festung steht auf einem Hügel auf etwa 983 Metern Höhe und zeigt unregelmäßig geformte Mauern mit zwei gewölbten Eingängen in der Nähe des Voghji-Flusses. Die Ruinen zeugen von ihrer quadratischen Grundform und den verschiedenen überlagerten Schichten aus unterschiedlichen Bauphasen.
Die Festung wurde im 17. Jahrhundert gegründet und wurde später zum militärischen Hauptquartier von David Bek, der von 1723 bis 1727 gegen große Invasionskräfte kämpfte. Während dieser Zeit widerstand das fort einer massiven Belagerung, die seine strategische Bedeutung in der Region unterstreicht.
Die Festung beherbergt Überreste der Heilig-Minas-Kirche aus dem Jahr 1611 und weitere religiöse Bauten, die zeigen, wie Glaube und Verteidigung hier eng miteinander verwoben waren. Besucher können die Grundmauern dieser Strukturen erkunden und die Rolle verstehen, die das Heiligtum im Leben der Bewohner spielte.
Besucher gelangen über einen markierten Weg von Kapan aus zur Festung und sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben und felsig ist. Die Höhenlage und die fehlende Unterkunft an der Stätte machen eine frühe Abreise von der Stadt ratsam.
Unter der Festung führte ein langer unterirdischer Tunnel zum nahen Voghji-Fluss, was den Verteidigern während Belagerungen den Zugang zu Wasser sicherte. Dieses verborgene Netzwerk zeigt die Raffinesse der Festungsarchitektur und die Planung, um unter extremem Druck zu überleben.
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