Bgheno-Norawank, Mittelalterliches Kloster in Bardzravan, Armenien
Bgheno-Noravank ist ein Kloster in Bardzravan, das auf einer dreieckigen Felsnase sitzt und von bewaldeten Schluchten umgeben ist. Die Kirche selbst misst etwa 9,5 Meter in Länge und Breite und zeigt klassische armenische Architektur mit aufwendig gestalteten Steinen.
Das Kloster wurde 1001 erbaut und 1062 offiziell eingeweiht, was es zu einer wichtigen religiösen Stätte des Hochmittelalters macht. Seine Ruinen blieben lange Zeit vergessen, bis der Schriftsteller Axel Bakunts sie 1932 wiederentdeckte.
Der Eingang des Klosters wird von fünf großen, kunstvoll geschnitzten Steinen gerahmt, die zeigen, wie die Handwerker dieser Zeit traditionelle armenische Baukunst anwandten. Diese Fassadenverzierungen spiegeln die künstlerischen Vorlieben wider, die bei der Gestaltung von Sakralbauten üblich waren.
Der Zugang erfolgt über die Straße, die von Bardzravan nach Shurnukh führt, etwa drei Kilometer östlich des Dorfes. Besucher sollten mit unebenen Wegen und natürlicher Umgebung rechnen, weshalb angemessenes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden wichtig sind.
Trotz seiner kompakten äußeren Struktur schafft das Innere des Klosters überraschenderweise ein Gefühl von Raum und Offenheit. Diese Kontrast zwischen der kleinen Außenseite und dem luftigen Innenraum ist ein wichtiger Aspekt seiner Architektur.
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