Vasu Vihara, Buddhistische Klosterruinen in Bogra, Bangladesch.
Vasu Vihara ist eine archäologische Stätte mit fünf unterschiedlichen Hügeln, auf denen zwei Klöster standen, die mit Wohnräumen um zentrale Veranden gebaut waren. Der Ort zeigt deutlich die räumliche Struktur dieser beiden Komplexe und ihre Anordnung.
Die Stätte entstand als Kloster und war besonders während der Pala-Dynastie im 8. Jahrhundert aktiv, wie Tonsiegelgrabungen später zeigten. Die Funde deuten auf eine wichtige buddhistische Gemeinschaft hin, die in dieser Zeit in der Region blühte.
Der Klosterkomplex zeigt deutlich, wie Mönche dort lebten und lernten, mit verschiedenen Räumen, die um offene Innenhöfe angeordnet waren. Diese Anordnung ermöglichte es den Bewohnern, täglich zusammenzukommen und ihre religiöse Praxis zu pflegen.
Der Ort liegt etwa 6 Kilometer westlich von Mahasthangarh und ist durch genaue Koordinaten leicht zu finden. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände einstellen und bequeme Schuhe tragen, da die fünf Hügel erkundet werden müssen.
Ausgrabungen brachten etwa 800 Gegenstände ans Licht, darunter kleine Statuen, Steinperlen und verzierte Ziegeln. Diese Fundstücke geben einen seltenen Einblick in die religiöse Praxis und den täglichen Alltag der frühen buddhistischen Gemeinde.
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