Ganges Barrage Project, Wasserinfrastrukturprojekt in Pangsha Upazila, Bangladesch
Das Ganges-Barrage-Projekt war eine geplante Wasserkraftanlage in der Region Pangsha, nahe der indischen Grenze. Es sollte aus einem großen Stausee bestehen, der Wasser während Trockenzeiten speichern und regulieren würde.
Die Idee für das Projekt entstand 1963, als ein amerikanisches Ingenieurbüro eine Gegentalsperre vorschlug, um die Wasserzufuhr in mageren Zeiten zu regeln. Das Konzept wurde über Jahrzehnte entwickelt, bis das Projekt schließlich 2017 eingestellt wurde.
Das Projekt war Teil von Bangladeschs Bemühungen, die Wasserkrise zu bewältigen, die durch die Farakka-Talsperre stromaufwärts in Indien verursacht wurde. Es spiegelte den Wunsch wider, Wasserressourcen eigenständig zu verwalten.
Da das Projekt nicht gebaut wurde, gibt es vor Ort nichts zu besichtigen. Die Region bleibt ein landwirtschaftlich genutztes Gebiet in der Nähe der Grenze.
Das Projekt war international umstritten, da Indien seine Bedenken bezüglich der Auswirkungen auf die Wasserkontrolle flussaufwärts äußerte. Diese diplomatischen Spannungen spielten eine Rolle bei der Entscheidung zur Cancellation.
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