Bagha Mosque, Islamisches Monument in Bagha Upazila, Bangladesch.
Die Bagha-Moschee ist ein rechteckiges Bauwerk mit fünf Eingangsbogen an der Ostfassade und zehn Kuppeln, die von vier steinernen Säulen getragen werden. Die Mauern sind etwa zwei Meter dick und das gesamte Gebäude steht auf erhöhtem Grund innerhalb einer Ziegelmauer.
Sultan Nusrat Shah ließ die Moschee 1523 erbauen und verankerte damit ein wichtiges religiöses Zentrum in der Region. Nach einem verheerenden Erdbeben 1897, das mehrere Kuppeln zum Einsturz brachte, wurden diese später wiederhergestellt.
Die terrakottaverzierungen zeigen aufwendig gestaltete Blumenmuster, Ranken und Traubenmotive an Wänden, Gebetnischen und Bögen. Diese Ornamentationen prägen das Erscheinungsbild des gesamten Bauwerks und zeigen die handwerkliche Geschicklichkeit seiner Erbauer.
Das Gelände wird durch zwei gewölbte Toreinfahrten zugänglich gemacht, die zum erhöhten Innenhof führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und man Stufen hinauf und hinunter gehen muss.
Eine Besonderheit ist die erhobene private Gebetskammer in der nordwestlichen Ecke, die speziell für hochrangige Beamte während der Sultanatszeit konzipiert wurde. Dieser abgesonderte Raum zeigt, wie wichtig die Unterscheidung sozialer Ränge in der Architektur dieser Zeit war.
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