Charpatra Mura, archaeological sites in Mainamati, Comilla, Bangladesh
Charpatra Mura ist eine archäologische Stätte in Mainamati, Cumilla, die sich auf einem kleinen Hügel im nördlichen Teil des Lalmai-Gebiets befindet. Der Ort besteht aus den Überresten eines Hindu-Schreins mit zwei Hauptteilen: einen beschädigten vorderen Bereich mit Säulen und ein besser erhaltenes hinteres Heiligtum mit komplexer, symmetrischer Außengestaltung.
Der Schrein wurde wahrscheinlich um 1000 bis 1020 n.Chr. vom Chandra-König Shri-Ladahachandra errichtet oder umgebaut, der seinen Namen möglicherweise vom verehrten Gott ableitete. Die vier an der Stätte gefundenen Kupferplatten, zwei davon von diesem König ausgegeben, verbinden ihn direkt mit dem Bau oder der Instandhaltung des Schreins.
Der Schrein war dem Hindu-Gott Vishnu gewidmet und trug den Namen Ladaha Madhava, wie alte Inschriften zeigen. Der Tempel spiegelt eine Mischung aus lokalen bengalischen Traditionen und breiteren indischen Einflüssen wider, die in seiner ungewöhnlichen Form sichtbar werden.
Der Ort liegt auf einem Hügel etwa 2,5 Kilometer nordwestlich von Kotila Mura im militärischen Kantonsgebiet von Cumilla und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten eine lokale Fahrt von Kandirpar Circle aus nehmen und den Ort am besten frühmorgens besuchen, um das ruhige Ambiente zu genießen.
Die Stätte verdankt ihren Namen den vier Kupferplatten, die dort gefunden wurden: 'Charpatra' bedeutet vier Platten und 'Mura' bezieht sich auf den Hügel. Diese Platten sind nicht nur namengebend, sondern auch die Hauptquellen für das historische Wissen über den Ort und die Herrscher, die ihn kontrollierten.
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