Groß-Brüssel, Metropolregion im nördlichen Zentrum Belgiens.
Die Metropolregion Brüssel umfasst 19 einzelne Gemeinden, die sich über ein zusammenhängendes Stadtgebiet im Zentrum Belgiens verteilen. Das Gebiet schließt sowohl die kompakte Innenstadt als auch die umliegenden Wohnviertel ein, die allmählich in ländlichere Landschaften der angrenzenden Provinzen übergehen.
Die Region wurde Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend französischsprachig, obwohl das umliegende Land flämisch blieb. Diese sprachliche Verschiebung führte 1989 zur Schaffung der Hauptstadtregion Brüssel als eigenständige Verwaltungseinheit.
Während man durch die Stadt läuft, hört man französische Unterhaltungen neben flämischen Gesprächen, oft mit englischen Worten dazwischen. Schilder erscheinen zweisprachig und Restaurants wechseln nahtlos zwischen den Sprachen, abhängig davon, wer gerade bestellt.
Die gesamte Zone ist durch Metros, Straßenbahnen, Regionalzüge und Busse verbunden, die zwischen allen Gemeinden verkehren. Besucherinnen und Besucher bewegen sich mit einer einzigen Fahrkarte von einem Viertel zum anderen und erkunden so die gesamte Region, ohne das öffentliche Verkehrsnetz zu verlassen.
Das Gebiet verwaltet gleichzeitig drei separate Regierungen: eine für die frankophone Gemeinschaft, eine für die flämische und eine für die Stadt selbst. Außerdem beherbergt es die meisten wichtigen Institutionen der Europäischen Union und teilt damit den Alltag der Einheimischen mit internationalen Diplomaten und Beamten.
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