Opéra Royal de Wallonie, Opernhaus in Lüttich, Belgien
Das Opéra Royal de Wallonie ist ein Opernhaus mit neoklassizistischem Design in Lüttich, das sich durch eine Marmorkolonnade und Arkaden im Erdgeschoss auszeichnet. Das rechteckige Gebäude enthält einen Saal mit mehrstöckigem Innenaufbau, der zum Zuschauen und Genießen von Opern und Balletten konzipiert ist.
König Wilhelm I. der Niederlande übertrug 1816 Grundstücke eines ehemaligen Dominikanerklosters für den Theaterbau, und das Gebäude eröffnete 1820. Die Stätte erlebte 2009 bis 2012 umfangreiche Modernisierungen, die historische Elemente wiederherstellten und neue Einrichtungen hinzufügten.
Das Opernhaus ist ein sozialer Treffpunkt für die Bewohner von Lüttich, wo Menschen zusammenkommen, um Opern und Ballette zu erleben. Die Aufführungen werden in einem eleganten Saal mit rotem Samt und vergoldeten Verzierungen dargeboten.
Das Gebäude befindet sich in der rue des Dominicains und ist von außen leicht zu erkennen durch seine klassische Fassade mit Marmorsäulen. Bei der Planung eines Besuchs sollte man bedenken, dass Vorstellungen regelmäßig stattfinden, aber die genauen Zeiten variieren je nach Spielplan.
Im Jahr 1842 wurde das Herz des Komponisten André Grétry in das Denkmal vor dem Gebäude gelegt, wo es bis heute ruht. Der Musiker wird damit durch ein Kunstwerk geehrt, das die Liebe der Stadt zur klassischen Musik ausdrückt.
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