Hôtel de Sélys-Longchamps, Privatpalais im Viertel Mont Saint-Martin, Lüttich, Belgien.
Das Hôtel de Sélys-Longchamps ist ein Herrenhaus im Stadtteil Mont Saint-Martin, das gotische und Renaissance-Elemente verbindet. Die Struktur bewahrt Fachwerk aus dem Jahr 1472 und zeigt traditionelle Merkmale der Mosan-Architektur in seinen Wänden und Räumen.
Das Haus wurde im 15. Jahrhundert erbaut und war Residenz bedeutender Familien wie de La Mark und de Méan. Der letzte Fürstbischof von Lüttich zählte zu seinen Bewohnern und prägte die frühe Geschichte des Ortes.
Das Gebäude trägt Merkmale der Mosan-Tradition, einer regionalen Kunstform, die in der Architektur des Maasgebiets sichtbar ist. Besucher können diese Gestaltungsweise in den Details der Fassade und Innenräume beobachten.
Das Gebäude beherbergt ein Restaurant mit klassischer französischer Küche in einer historischen Umgebung. Besucher sollten wissen, dass die Räume in mehrere Ebenen aufgeteilt sind und das Interieur viele Originalmerkmale bewahrt.
Das Gebäude wurde 1910 umfassend restauriert und behielt seinen Status als außergewöhnliches Kulturerbe der Wallonie. Die sorgfältige Restauration unter Architekt Edmond Jamar rettete viele Details, die sonst verloren gegangen wären.
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