Provinz Luxemburg, Verwaltungsprovinz in der südlichen Wallonie, Belgien
Die belgische Provinz Luxemburg erstreckt sich über Wälder, Hochebenen und Täler im südlichen Teil der Wallonie. Ihre Landschaft umfasst mehr als viertausend Quadratkilometer und bildet damit die größte Provinzfläche des Landes.
Das Gebiet entstand 1839 als belgische Provinz nach der Teilung des ehemaligen Großherzogtums während der Unabhängigkeit Belgiens. Die Grenzziehung trennte die westlichen Teile vom restlichen luxemburgischen Territorium ab.
Die Region um Arlon trägt den Namen Arelerland und bewahrt ihre besondere Sprachlandschaft bis heute. Einheimische wechseln im Alltag zwischen Luxemburgisch und Französisch, während das Wallonische in Gesprächen ebenfalls zu hören ist.
Das Provinzgebiet ist in fünf Verwaltungsbezirke aufgeteilt, deren Zentren sich um größere Ortschaften herum gruppieren. Die Hauptorte sind über gut ausgebaute Straßen miteinander verbunden und dienen als Ausgangspunkte für Ausflüge in die waldreiche Umgebung.
Die Ardennen bedecken etwa vier Fünftel der Provinzfläche und schaffen eine Waldlandschaft mit sehr wenigen Bewohnern pro Quadratkilometer. Diese geringe Besiedlung hat naturnahe Gebiete erhalten, in denen Wanderer und Radfahrer oft stundenlang keine größeren Ortschaften sehen.
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