Nationalpark Hoge Kempen, Nationalpark und vorläufige Welterbestätte in Limburg, Belgien.
Der Hoge Kempen Nationalpark ist ein Schutzgebiet von etwa 12.000 Hektar in Limburg mit Kiefernwäldern, Heide und großen Seen, die durch Kiesabbau entstanden sind. Die Landschaft zeigt ein abwechslungsreiches Mosaik aus trockenen und feuchten Bereichen mit charakteristischen Höhenunterschieden.
Die Landschaft wurde während der letzten Eiszeit geprägt und zeigt Ablagerungen, die das Gelände formten. Der Mensch nutzte die Kiesvorräte im 20. Jahrhundert intensiv ab, wodurch neue Seen entstanden, die heute das Gebiet prägen.
Der Park verbindet sechs Gemeinden durch eigene Eingangstore, von denen jedes unterschiedliche Blickwinkel auf die Natur der Region bietet. Besucher erleben dabei verschiedene lokale Perspektiven auf Naturschutz und Landschaftsnutzung.
Das Gebiet bietet etwa 200 Kilometer Wanderwege und 140 Kilometer Radstrecken für Besucher unterschiedlicher Erfahrung. Ranger führen regelmäßig kleinere Gruppen, um die Naturbesonderheiten näher zu bringen.
Das Gebiet beherbergt seltene Schmetterlingsarten und umfangreiche Wacholderbestände in seinen vielfältigen Sümpfen und Trockentälern. Diese speziellen Lebensbedingungen entstanden teilweise durch die früheren Abbautätigkeiten.
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