Sint-Pieterstoren, Gotischer Glockenturm in Ostende, Belgien
Der Sint-Pieterstoren ist ein gotischer Turm in Ostend mit einem achteckigen oberen Abschnitt, der auf einem quadratischen Sockel aufsitzt. Die Struktur steht hinter der Sint-Petrus- und Sint-Paulus-Kirche und zeigt in ihrem Design die Entwicklung über mehrere Bauepochen.
Der Turm wurde ab 1478 errichtet und ist die einzige erhaltene Struktur der ursprünglichen Sint-Pieterskerk, die 1896 abbrannte. Das Bauwerk überstand die Zerstörung der Kirche und bleibt seither ein Denkmal dieser verheerenden Feuerkatastrophe.
Einheimische nennen den Turm liebevoll Peperbusse, einen Namen, der in der lokalen Mundart verwurzelt ist und Generationen von Ostender Bewohnern mit ihrem architektonischen Erbe verbindet. Dieser volkstümliche Name zeigt, wie sehr das Bauwerk im alltäglichen Leben der Stadt verankert ist.
Der Turm ist für regelmäßige öffentliche Besuche zugänglich und ermöglicht es Besuchern, seine Innenbereiche zu erkunden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zum Besteigen der Treppen zu tragen und die lokalen Öffnungszeiten zu überprüfen, bevor Sie einen Besuch planen.
Nach ihrer Ankunft im Februar 1484 ließ sich eine Eremitin in den Turmwänden nieder und lebte dort für einen ungewöhnlichen Zeitabschnitt. Dies markiert eines der merkwürdigsten Kapitel in der frühen Geschichte des Bauwerks.
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