Ostende, Seebad in Westflandern, Belgien.
Ostende ist eine Küstenstadt in Westflandern, Belgien, die sich entlang der Nordsee erstreckt und breite Sandstrände, eine Hafenpromenade und historische Viertel kombiniert. Die zentrale Promenade verläuft parallel zum Strand und verbindet Geschäfte, Restaurants und öffentliche Gebäude mit Blick auf das offene Wasser.
Die Stadt entstand im 13. Jahrhundert als Fischerdorf und entwickelte sich später zu einem wichtigen Hafen für Handel und Verteidigung an der flämischen Küste. Während des 19. Jahrhunderts wuchs sie zu einem beliebten Badeort für europäische Königsfamilien und wohlhabende Reisende.
Der Künstler James Ensor verbrachte fast sein gesamtes Leben in der Stadt und sein früheres Wohnhaus zeigt heute persönliche Gegenstände und Atelierräume. Besucher können durch die Zimmer gehen, in denen er seine Gemälde mit Masken und Skeletten schuf.
Der Bahnhof liegt nahe dem Zentrum und bietet regelmäßige Verbindungen ins Landesinnere, während Busse die verschiedenen Stadtviertel miteinander verbinden. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, und viele Hotels vermieten Räder an Gäste.
Im frühen 20. Jahrhundert besaß die Stadt einen Hippodrom, auf dem regelmäßig Pferderennen stattfanden und aristokratische Besucher anzogen. Heute ist das Gelände in ein Wohngebiet umgewandelt, doch alte Postkarten zeigen die frühere Rennbahn und die festlich gekleideten Zuschauer.
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