Villa Maritza, Belle Epoque Villa an der Albert I-Promenade, Ostende, Belgien
Villa Maritza ist ein dreigeschossiges Wohngebäude an der Albert-I-Promenade, das eine Mischung aus drei Baustilen zeigt: Das Erdgeschoss zeigt italienische Renaissance-Merkmale, das erste Obergeschoss barocke Elemente und das zweite Obergeschoss neoklassizistische Details. Die Fassade verbindet diese verschiedenen Stile zu einer einzigen harmonischen Komposition.
Das Gebäude wurde 1885 als Villa Rosenda vom Architekten Antoine Dujardin erbaut und war ursprünglich unter diesem Namen bekannt. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb ein Casinobetreiber das Anwesen und veränderte seine Nutzung erheblich.
Die Villa war lange ein Treffpunkt für Künstler und gehörte zeitweise einem Casinobetreiber, der hier kulturelle Veranstaltungen organisierte. Heute erzählen die Räume durch ihre Architektur von dieser künstlerischen Vergangenheit.
Das Gebäude wurde 2012 grundlegend renoviert und ist heute in mehrere private Wohnungen unterteilt, die über Immobilienbüros zu besichtigen sind. Von außen lässt sich die Architektur gut von der Promenade aus bewundern.
Das Dachgeschoss krönt sich mit einem charakteristischen Giebeldach aus Sandstein, das mit geschwungenen Voluten und Obelisken verziert ist. Diese Details zeigen Einflüsse der flämischen Renaissance-Architektur.
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