Drie Gapers, Architektonische Struktur in der Nähe des Strandes in Ostende, Belgien.
Die Drie Gapers sind ein brückenartiges Bauwerk, das die Königliche Villa mit dem Dach der Königlichen Galerien verbindet, mit drei großen Durchgängen; der mittlere wurde zugemauert, um das bronzene Reiterstandbild Leopolds II. davorzusetzen, das am 19. Juli 1931 enthüllt wurde. Der König steht auf hohem Sockel mit Blick zur Nordsee, links die Gruppe „Dankbarkeit des kongolesischen Volkes“, rechts die „Huldigung der Ostender Fischerbevölkerung“. Die Art-déco-Rahmung schuf Antoine Courtens, das Standbild sein Bruder Alfred Courtens.
Die ursprüngliche königliche Villa entstand 1873 als Residenz, wurde aber während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die heutige Drie Gapers wurde zwischen 1953 und 1956 als Wiederaufbau errichtet und ersetzt damit die verlorenen königlichen Strukturen.
Der mittlere Durchgang wurde zugemauert, um Alfred Courtens' bronzenes Reiterstandbild Leopolds II. zu tragen, das am 19. Juli 1931 enthüllt wurde; die Seitengruppen zeigen den „Dank des kongolesischen Volkes“ und die „Huldigung der Fischer von Ostende“. In Ostende sagt man im Scherz, der dritte Gähner seist du. 2004 wurde einer Afrikanerfigur der linken Gruppe die Hand abgesägt.
Die Struktur liegt direkt am Strand und dient als Fußgängerübergang zwischen den Gebäuden. Besucher können frei hindurchgehen und werden dabei von den steinernen Bögen geleitet, was die Orientierung zur Strandpromenade erleichtert.
Die mittlere Öffnung wurde zugemauert, um das Reiterstandbild Leopolds II. zu tragen, das König Albert I. und Königin Elisabeth am 19. Juli 1931 enthüllten. In Ostende scherzt man, der dritte Gähner sei man selbst. Das Standbild steht seit dem 22. September 1981 unter Denkmalschutz.
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