Monument of Leopold II in Ostend, Bronzenes Reitermonument an den Königlichen Galerien, Ostende, Belgien
Das Monument zeigt Leopold II in Militäruniform auf einem Pferd, das auf einer steinernen Säule mit doppelter Basis steht. Die Gesamtanlage entstand 1931 als Werk der Künstler Alfred Courtens und Antoine Courtens.
Das Denkmal wurde 1931 errichtet und soll Leopold II als Wohltäter Ostends und des Belgischen Kongo darstellen. Es erhielt 1981 den Status eines geschützten Kulturdenkmals.
Die Einheimischen nennen das Denkmal De Drie Gapers, nach den drei Durchgängen der Koninginnelaan-Brücke, an die es sich lehnt; der mittlere Durchgang wurde auf der Seeseite geschlossen, um die Säule zu tragen. Die rechte Bronzegruppe zeigt die huldigende Fischerbevölkerung von Ostende, und der Fischer am Bug des Schiffes gilt als der stärkste Mann von Ostende.
Das Denkmal nimmt den mittleren der drei Durchgänge der Drie Gapers ein, wo die Brücke der Koninginnelaan auf das Dach der Königlichen Galerien am Zeedijk trifft. Man erreicht es zu Fuß über die Strandpromenade; der Reiter blickt zur Nordsee, sodass die Anlage vom Strand wie von der dahinterliegenden Straße zu sehen ist.
Im Jahr 2004 wurde eine Hand der Kongofigur von Demonstranten entfernt, um gegen die Brutalität während der kolonialen Herrschaft zu protestieren. Dieses Ereignis macht deutlich, wie das Denkmal bis heute umstritten bleibt und unterschiedliche Geschichtsauffassungen verkörpert.
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