Villa Francine, Wohngebäude in Ostende, Belgien
Villa Francine ist ein Wohnhaus in Ostende, das sich an der Albert-I-Promenade mit einer Fassade aus Kalkstein und Granit erhebt und drei Geschosse mit einem Mansarddach aufweist. Das Innere verfügt über drei Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer mit Meerblick, Fahrradstellplatz und private Garage.
Der Architekt Antoine Dujardin errichtete diese Villen im Jahr 1894, während Ostende sich zu einem bedeutenden Küstenort entwickelte. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als Belgiens Oberklasse sich entlang der Nordseenküste niederließ und neue Wohngebäude im internationalen Stil bauen ließ.
Die Villa zeigt architektonische Elemente, die neugotische und Renaissance-Details miteinander verbinden und mit dekorativen Fayence-Paneelen verziert sind. Diese Mischung aus Stilepochen spiegelt wider, wie Ostend Anfang des 20. Jahrhunderts internationale Einflüsse in seine Wohngebäude integrierte.
Das Gebäude liegt direkt an der Küstenpromenade, wodurch es leicht zu erreichen und zu identifizieren ist. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine private Residenz handelt und nur von außen besichtigt werden kann.
Die rechteckige Loggia ist mit eingebauten Bänken und farbigen Fliesenpaneelen ausgestattet, die Blumen, Blätter und Vögel darstellen. Diese Paneele tragen die Signatur des Herstellers BOCH FRS und zeigen die handwerkliche Qualität belgischer Keramikproduktion der Zeit.
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