Japanse Tuin, Japanischer Garten in Ostende, Belgien
Der Japanische Garten ist eine etwa 2.500 Quadratmeter große Anlage mit Teichen, Wasserfällen, Brücken und steinernen Pagoden in traditionellem kaiyū-shiki-teien Stil. Die verschiedenen Bereiche fügen sich durch sorgfältig platzierte Pflanzen, Wege und Wasserspiele zu einem harmonischen Ganzen zusammen.
Der Garten wurde von dem japanischen Architekten Takashi Sawano entworfen und 2001 von Prinz Philippe von Belgien eröffnet. Diese Entstehung markierte die Gründung einer Kulturbrücke zwischen Japan und Belgien an der Ostende-Küste.
Der Garten heißt Shin Kai Tei: shin bedeutet „tief“ oder „tiefgründig“, kai „Ozean“ oder „Meer“ und tei „Garten“ oder „Zufluchtsort“. Zur Eröffnung am 20. Juli 2001 fand eine traditionelle Shinto-Zeremonie statt, an der Prinz Philippe teilnahm. Der Teich hat die Form einer Schildkröte, eines Langlebigkeitssymbols der japanischen Tradition.
Der Garten liegt nahe dem Zentrum von Ostende und der Nordsee und ist für Spaziergänger frei zugänglich, ohne Eintritt oder Anmeldung. Wege, Bänke und ein Pavillon erlauben einen Besuch zu jeder Tageszeit. Der Zugang erfolgt über den ehemaligen Park der Königlichen Villa; der schildkrötenförmige Teich dient als Orientierungspunkt.
Der Garten enthält mehrere traditionelle Brücken namens Yatsuhashi und einen Teich mit Koikarpfen, die zwischen Wasserpflanzen schwimmen. Diese lebenden Elemente verleihen dem Garten eine sich ständig verändernde Qualität je nach Jahreszeit und Tageszeit.
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