Vissersvrouwen, Statuengruppe in Oostende in Belgien
Vissersvrouwen ist eine Bronzegruppe auf dem Bahnhofsplatz in Oostende, die fünf Frauen darstellt, die sitzend miteinander sprechen. Die Figuren haben stilisierte Gesichter mit langen Nasen und großen Augen sowie hohe Frisuren, die wie Kronen wirken, und vermitteln durch ihre ruhige Haltung ein Gefühl von Würde und Stärke.
Das Werk wurde 1998 vom Kunstler August Michiels enthullt, der von 1922 bis 2003 lebte und viele offentliche Denkmaler in Flandern schuf. Es entstand als Erinnerung an die Bedeutung der Fischerei und der Fischerfamilien in Oostendes Geschichte.
Die Gruppe zeigt Frauen in einfacher Kleidung, die miteinander sprechen und den Hafen beobachten. Sie verkörpern die stille, aber wesentliche Rolle von Fischerfamilien in Oostende und deren Verbundenheit mit dem Meer.
Die Gruppe steht auf dem Bahnhofsplatz in Oostende und ist von der Straße aus leicht zu sehen und zuganglich. Du kannst jederzeit vorbeigehen und die Skulpturen aus verschiedenen Winkeln betrachten, da sie sich auf einer offentlichen Flache befinden.
Die Figuren haben keine individuellen Gesichtszuge, sondern wirken wie Archetypen, was sie zeitlos und universal macht. Diese abstrakte Qualitat ermoglicht es Besuchern, die Frauen als Symbol einer ganzen Generation zu sehen, nicht als einzelne dargestellte Personen.
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