De Smet de Naeyerbruggen, Eisenbahnbrückenkomplex in Ostende, Belgien.
De Smet de Naeyerbruggen ist eine Brückenkonstruktion in Ostend, die Eisenbahngleise, einen alten Entwässerungskanal nach Brügge und ein Hubtor bei der Demey-Seeschleuse überquert. Die feste Baskulensektion wurde 2002 für den Verkehr gesperrt und dient seitdem als Parkplatz.
Die Brücke entstand zwischen 1903 und 1905 unter der Herrschaft von König Leopold II. Sie wurde vom französischen Architekten Alban Chambon entworfen, um die Hafeninfrastruktur Ostends zu erweitern.
Die Skulpturen auf der Brücke waren für die Einwohner Ostends sehr präsent und inspirierten lokale Gespräche. Die nackten Figuren der Kunstwerke gaben der Brücke ihren volkstümlichen Namen und machten sie zu einem Gesprächsthema in der Stadt.
Der Parkplatzbereich ist leicht zugänglich und bietet eine praktische Lösung für Besucher, die in der Nähe des Hafens parken möchten. Die Seeschleuse Demey und die Eisenbahnstrecke sind wichtige Orientierungspunkte, um die genaue Lage zu verstehen.
Während des Ersten Weltkriegs entfernten deutsche Besatzer die bronzenen Skulpturen und Löwen vom Viadukt, um sie einzuschmelzen und für Kriegsausrüstung zu verwenden. Dieses Schicksal teilte das Kunstwerk mit vielen anderen europäischen Werken, die während der Besatzung konfisziert wurden.
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