Memorial interallié de Cointe, Art-Déco-Kriegsdenkmal in Cointe, Belgien
Das Memorial interallié de Cointe ist ein Kriegsdenkmal im Art-Deco-Stil auf einem Hügel oberhalb von Lüttich mit einem 75 Meter hohen Turm und einer Kirchenkomplex. Die Anlage kombiniert das Hochhaus mit Kapellenräumen und religiösen Räumen, die das Gelände strukturieren und verschiedene nationale Gedenkstätten beherbergen.
Die Konstruktion begann 1928 unter Architekt Joseph Smolderen und wurde 1937 abgeschlossen, um an das Opfer alliierter Nationen im Ersten Weltkrieg zu erinnern. Das Projekt war Ausdruck des Wunsches nach europäischer Versöhnung in der Zwischenkriegszeit.
Das Denkmal vereint Erinnerungen mehrerer Länder an einem Ort, mit Monumenten aus acht alliierten Nationen, die Besuchern ein Gefühl für ihre unterschiedlichen Traditionen vermitteln. Die Art-Deco-Gestaltung schafft dabei einen würdevollen Rahmen, in dem sich Geschichte und Ästhetik verbinden.
Der Zugang zum Turm und der Kirche ist auf drei jährliche Veranstaltungen beschränkt: das Pfingstwochenende, die Tage des Kulturerbes und der belgische Nationalfeiertag. Es wird empfohlen, im Voraus zu überprüfen, welche Bereiche bei einem geplanten Besuch zugänglich sind.
Die Kuppel der Kirche enthält 13 Tonnen Kupferbleche aus Katanga, die in den lokalen Fabriken von Chênée verarbeitet wurden. Dieses Material verbindet das Denkmal mit der Industriegeschichte der Region auf unerwartete Weise.
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