Couvent des Guillemins de Liège, Religiöses Kloster in Lüttich, Belgien
Das Kloster der Guillemins war eine große religiöse Anlage in Liège, die sich nahe der Maas erstreckte. Die Gebäude lagen nördlich des Place de Bronckart und bildeten ein zusammenhängendes Komplexes mit Wohn-, Arbeits- und Gebetsräumen.
Die Anlage wurde 1280 gegründet, um kranken Priestern Zuflucht zu bieten. Unter bischöflicher Unterstützung entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Klosterkomplex, bevor sie während der Französischen Revolution säkularisiert wurde.
Der Name des Klosters erinnert an die Güillelmiten, eine religiöse Gemeinschaft, die hier über Jahrhunderte tätig war. Die Mönche prägten das Leben in diesem Viertel nachhaltig und hinterließen Spuren in der Struktur der Stadt.
Der Ort ist heute durch den Bahnhof Liège-Guillemins zugänglich, der sich auf dem ehemaligen Klostergelände befindet. Besucher sollten beachten, dass von der ursprünglichen Anlage nur wenige architektonische Reste sichtbar sind.
Das Gelände war historisch von Wassergräben umgeben, die mit gefiltertem Wasser gefüllt waren und dem Schutz dienten. Diese Befestigung zeigt, wie wichtig die religiöse Gemeinschaft in der Stadtentwicklung war.
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