Pont Albert Ier, Hauptbrücke im Zentrum von Lüttich, Belgien.
Die Albert-I.-Brücke überspannt die Maas mit einer Hauptöffnung von 125 Metern und wurde aus Stahlbeton gebaut. Unter der Fahrbahn befindet sich ein Fußgänger- und Fahrtunnel, der Fuß- und Radfahrer mit dem RAVeL-W7-Wegenetz entlang des Flusses verbindet.
Das ursprüngliche Bauwerk entstand 1866 als Handelsbrücke, wurde jedoch während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Der Neubau unter der Leitung des Architekten Georges Dedoyard erfolgte 1957 in moderner Betonstruktur.
Die Brücke zeigt öffentliche Kunstinstallationen, darunter das Denkmal für die Bürger von Lüttich, die für die Freiheit starben, und ein Reiterstandbild von König Albert I. Diese Werke sind Erinnerungen an wichtige Momente in der Geschichte der Stadt und werden von Einheimischen und Besuchern auf ihrem Weg über die Brücke wahrgenommen.
Der Fuß- und Radfahrweg unter der Brücke ist leicht zugänglich und bietet einen direkten Weg entlang des Flussufers. Die Verbindung mit dem RAVeL-Netzwerk ermöglicht es Besuchern, längere Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen, ohne die Hauptfahrbahn nutzen zu müssen.
In den 1950er Jahren bis in die 1960er Jahre hinein betrieb eine nahegelegene Anlegestelle Flüge zwischen Lüttich und Brüssel. Diese Hubschrauberverbindung war eine wichtige Verkehrsroute für Passagiere und Post, bevor sie eingestellt wurde.
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