Salle philharmonique de Liège, Konzerthalle und Theater in Lüttich, Belgien.
Die Salle philharmonique de Liège ist ein Konzertsaal und Theater in der belgischen Stadt Liège mit einer symmetrischen Architektur, die sich um eine markante zentrale Erhebung an der Fassade organisiert. Der Innenraum ist in mehrere Bereiche gegliedert: Parkett, Balkon, drei Ebenen mit Logen und einen Galeriebereich mit zusätzlichen Plätzen.
Der Saal öffnete 1887 mit einem Konzert des Lütticher Geigers Eugène Ysaÿe zum ersten Mal für das Publikum. Nach mehr als einem Jahrhundert wurde das Gebäude zwischen 1998 und 2000 grundlegend instand gesetzt, um es in seinen heutigen Zustand zurückzuversetzen.
Der Saal wird von einer kunstvollen Decke geprägt, auf der zehn Gemälde Apollo und die Neun Musen darstellen. Diese klassischen Darstellungen geben dem Raum eine festliche und künstlerische Ausstrahlung, die Konzertbesucher beim Eintritt unmittelbar wahrnehmen.
Die Besuchererfahrung wird durch die verschiedenen Sitzplatzkategorien geprägt, die je nach persönlicher Vorliebe unterschiedliche Ausblicke und Akustik bieten. Es ist hilfreich, die Lage der einzelnen Bereiche vor dem Besuch zu verstehen, um den Platz zu wählen, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Der Bühnenboden beherbergt eine Orgel aus dem Jahr 1888, die von einem lokalen Handwerker entworfen wurde und bis 2005 umfassend restauriert wurde. Dieses Instrument ist ein seltenes Beispiel für die handwerkliche Qualität des ausgehenden 19. Jahrhunderts und trägt wesentlich zum Klang von Aufführungen bei.
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